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In der klassischen Homöopathie
erfolgt die Behandlung von Erkrankungen unter der Berücksichtigung
seelischer, körperlicher und konstitutioneller Aspekte.
Der homöopathischen Behandlungsweise liegt das Wirkprinzip „Ähnliches
mit Ähnlichem behandeln“ zugrunde, das der deutsche Arzt Dr. Samuel
Hahnemann erforschte. Beispielsweise wird ein Bienenstich homöopathisch
mit dem Mittel Apis (Biene) behandelt.
Es gibt verschiedenen Verabreichungsformen wie z.B. Globuli, Tropfen,
Tabletten sowie unterschiedliche Konzentrationen (Potenzen) der einzelnen
Mittel. Diese wirken in niedrigen Potenzen z.B. D6 stärker auf den
Körper. Je höher das Mittel verdünnt wird desto mehr wirkt
es auf den seelischen Bereich.
Um eine optimale Wirkungsweise des homöopathischen Mittels zu gewährleisten,
müssen bestimmte Hinweise des Therapeuten sorgsam beachtet werden.
Was die Mittelwirkung aufheben kann:
Da die folgenden Produkte die Mittelwirkung aufheben können, sollten
Sie während der Einnahme des homöopathischen Mittels gemieden
werden:
- Kaffee
- Kampher
(z.B. in Korodin-Kreislauftropfen)
- Starke ätherische Öle
wie Menthol oder Eukalyptus (z.B. in Pinimenthol, Wick-Produkten, eventuell
auch in Kaugummis, Zahnpasta, Badezusätzen, Hustenbonbons usw.)
u.a.Kamillen- und Pfefferminztee. Hinweis: Spezielle Zahnpasta gibt
es z.B. von Fa. Weleda und Elmex.
- Andere Medikamente
u.U. auch andere homöopathische Mittel (z.B. Komplexmittel). Sollte
während der Behandlung eine Medikamenteneinnahme erforderlich werden,
wäre es gut, sich vor Einnahmebeginn kurz mit mir telefonisch abzustimmen.
Heilungsverlauf
Je nach Komplexität der Erkrankung kann ein einziges homöopathisches
Mittel innerhalb von wenigen Wochen zur Heilung führen (im Akutfall
innerhalb weniger Stunden!) oder aber es können ein oder mehrere
Mittel über einen längeren Zeitraum erforderlich sein.
Insbesondere bei chronischen Krankheiten, die sich über viele Jahre
hin entwickelt haben, ist oft Geduld erforderlich, denn für eine
langfristige Heilung von innen heraus braucht der Körper mehr Zeit,
als für eine kurzfristige Unterdrückung der Krankheitssymptome
von außen (z.B. durch ein Schmerzmittel, Nasentropfen, Fieberzäpfchen,
usw.).
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